Aktuelles aus den Regionen
Berichte, Aktuelles und Neuigkeiten aus den Regionen Europas, den Institutionen der Europäischen Union, dem Institut der Regionen Europas (IRE) und unseren Mitgliedern sowie von unseren Partnerorganisationen.

Das Salzburger Institut der Regionen Europas (IRE) lädt herzlich ein zum 22. Salzburg Europe Summit: 27. - 29.9.2026 Salzburg. Der traditionelle europäische Kongress mit über 50 Sprecherinnen und Sprecher aus ganz Europa, findet dieses Jahr vom 27. bis 29. September 2026 im Salzburg Congress statt und widmet sich in hochrangig besetzten Sessions dem Generalthema "Europa - noch ein souveräner Global Player?". Die Panels und Gespräche behandeln Themen wie Europa als Global Player, Europa im Spannungsfeld zwischen Trump und China, die Zukunft der EU-Erweiterung, Europas Infrastruktur als Ziel des hybriden Krieges, die Herausforderungen des Demographischen Wandels, Frage der Werte in Wirtschaft und Politik sowie Demokratie und Freiheit als - nicht mehr selbstverständliche - Grundpfeiler. Unter den bisher zugesagten Sprecherinnen und Sprecher aus den Bereichen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Diplomatie - befinden sich ua.: Landesrat Maximilian Aigner, Bürgermeister Bernhard Auinger (Stadt Salzburg), Michael Baminger (CEO Salzburg AG), Europa-Ministerin Claudia Bauer (Republik Österreich), Kristof Bender (European Stability Initiative), Mathieu Bousquet (Europäische Kommission), Martin Bujard (Deutsches Bundesinstitut für Bevölkerung), Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (Land Salzburg), Martin Fieder (Universität Wien), Vize-Premierministerin Cristina Gherasimov (Republik Moldau), Cybersecurity-Experte Cornelius Granig, Reinhard Heinisch (Universität Salzburg), Verena Jackson (Center for Intelligence & Security Studies, Universität der Bundeswehr), Gouverneur Martin Kocher (Österreichische Nationalbank), Abgeordnete Gudrun Kugler, Generaldirektorin Manuela Lenk (Statistik Austria), Michael Strugl (CEO VERBUND AG) und viele mehr. Moderiert werden die Diskussionsrunden ua. von Gundula Geiginger (Puls4), Heidi Huber (Landesmedienzentrum Salzburg), Michael Martens (Frankfurter Allgemeine Zeitung), Claudia Reiterer, Werner Sejka (Puls4) und Christian Ultsch (Die Presse). Das regelmäßig aktualisierte Programm finden Sie unter www.salzburg-europe-summit.eu Rückfragen & Kontakt IRE Policy Advisor Stefan Haböck Telefon: +43 650 5353230 E-Mail: stefan.haboeck@institut-ire.eu

Albinot Bimbashi, Chargé d'Affaires der Republik Kosovo in Österreich, besuchte das IRE zu einem Gedankenaustausch. Salzburg. Im Rahmen einer Arbeitsreise nach Salzburg, stattete Albinot Bimbashi, Chargé d'Affaires der Republik Kosovo in Österreich, dem Institut der Regionen Europas (IRE) einen Besuch ab. Mit IRE-Generalsekretär Joachim Fritz und Policy Advisor Stefan Haböck besprach man die aktuellen Entwicklungen im Kosovo und am Westbalkan, sowie bilaterale Themen und Kooperationsmöglichkeiten. Das jüngste Land in Südosteuropa ist aktuell im Prozess der Wahl eines neuen Staatspräsidenten, nachdem die Amtsperiode der bisherigen Staatspräsidentin Vjosa Osmani nach fünf Jahren am 6. April auslief. Geschäftsträger Bimbashi berichtete über die Maßnahmen der - im Februar 2026 angelobten - Regierung von Ministerpräsident Albin Kurti bezüglich des 2022 gestellten Antrags auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Auch die Ergebnisse der Lokalwahlen im Kosovo, die im Oktober (1. Runde) und November (2., Runde) stattfanden, wurden besprochen. Die Republik Kosovo zeichnet sich durch eine starke Parteienvielfalt aus, die sich auch in den Ergebnissen niederschlägt: 8 verschiedene Parteien stellen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister im flächenmäßig kleinsten Land des Westbalkans. Besonders gelobt wurde die bilaterale Beziehung zwischen Österreich und Kosovo und die Unterstützung Österreichs bei dem Antrag des Kosovo auf Mitgliedschaft in der Europäischen Union. Als ein wunderbares Beispiel der exzellenten bilateralen Beziehung dient auch die neue Flugverbindung Salzburg-Prishtina. Zwei Mal direkt pro Woche wird GP Aviation diese Strecke bedienen. Joachim Fritz und Stefan Haböck dankten dem Geschäftsträger Albinot Binbashoi (Mitte) für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und das Engagement zur Vernetzung des Kosovos mit Österreich und der Europäischen Union.

In einer autoritären Welt mit immer aggressiver auftretenden Mächten, bietet die EU besonders für kleinere und mittlere Staaten Schutz und Vorteile. Salzburg. Island wird Ende August 2026 ein Referendum über die Wiederaufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der Europäischen Union durchführen. IRE-Vorsitzender Fanz Schausberger begrüßt die Entscheidung der Regierung in Reykjavík und sieht die wiederbelebte Debatte rund um den Europäischen Einigungs- und Erweiterungsprozess positiv. Sowohl der tragische Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine als auch die Drohungen der Trump-USA gegenüber Kanada und mehreren europäischen Staaten haben in Europa die Erweiterungspolitik wiederbelebt. Nachdem die Ukraine und die Republik Moldau Kandidatenstatus erhielten und Montenegro sich einen EU-Beitritt 2028 zum Ziel setzte, hat auch im Norden Europas die Diskussion um Schutz innerhalb eines demokratischen vereinten Europas wieder Fahrt aufgenommen. „ Völkerrechtliche Normen, Abkommen und Prinzipien wie territoriale Integrität werden schrittweise durch das Recht des Stärkeren ersetzt. Für kleinere und mittlere Staaten stellt das eine Gefahr dar, für manche wurde es mittlerweile zu einer Überlebensfrage ,“ erklärt IRE-Vorsitzender Franz Schausberger. Eine Mitgliedschaft bietet besonders kleinen und mittleren Staaten die Chance der gleichberechtigten Mitsprache und Mitbestimmung, aber auch Schutz und Solidarität in Krisenzeiten. Information: Island hat zwar 2013 den Beitrittsprozess unterbrochen, vor allem wegen der Frage von Fischereipolitik, ist aber in den EU-Binnenmarkt integriert und Schengen-Vollmitglied. Die aktuelle Regierung des Inselstaates, der rund 400.000 Einwohner hat, betonte, dass innerhalb der EU und mit gleichgesinnten Ländern die Interessen des Inselstaates stärker vertreten werden können. Das in Salzburg ansässige Institut der Regionen Europas (IRE) setzt sich seit 2004 für eine aktive Erweiterungspolitik der Europäischen Union ein und unterstützt Gemeinden, Regionen, Institutionen und Unternehmen bei grenzüberschreitender Vernetzung und Kooperation. Foto: Franz Schausberger mit I.E. Helga Hauksdóttir, Botschafterin von Island in Wien
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